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Donnerstag, 17. September 2009

Außerirdische...?

Als ich heute morgen nichts ahnend meine tägliche Runde durch den Wald drehte, bot sich mir dieses Bild:


Was ist denn das? Eier von Außerirdischen? So grell orange schimmerte es durch die Bäume, dass ich nicht widerstehen konnte das Ding mal von Nahen zu betrachten.

Von oben:


Und von unten:


Ok, ET ist es wohl nicht gewesen, aber diese Farbe ist doch wohl der Hammer! Weiß jemand was das für ein Pilz ist?


Ich bin auf jeden Fall mal wieder tief beeindruckt von Mutter Natur!

Kommentare:

  1. hihi... Ich kann Dir leider nicht sagen, wie dieser Pilz heißt. Wir haben aber den gleichen in gelb/orange an einem Baumstumpf. Die sehen wirklich gigantisch aus. :-))

    Danke für diese Herbstimpression!

    Liebe Grüße,
    Anke

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  2. Du hast Recht, arge Farbe! Aber genau deshalb mag' ich den Herbst so gerne! Wegen seiner tollen Farben! ;-) Alles Liebe! Eri

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  3. Hi Mila,

    sieht echt Auserirdisch aus, diese grelle Farbe.
    Das dürfte der Weichporling sein,schau mal hier

    http://www.wsl.ch/dossiers/pilze/oekologie/pychnoporellus.pdf

    lieben Gruß Sandra

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  4. Da bin ich genauso Ratlos wie Du, was den Namen dieses wunderbaren Waldbewohners angeht, aber er erinnert mich irgendwie ein wenig an eine große Koralle im Meer ...

    Herzliche Grüße
    Sonja

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  5. Porling ist es auf jeden Fall.

    Ich tendiere jedoch aufgrund der Farbe zum Schwefelporling.

    Der Schwefelporling besteht aus zusammenwachsenden, anfangs zungenförmigen, dann fächerförmigen, 10-40 cm breiten Einzelhüten. Leuchtend gelb, alte Exemplare blasser. Poren leuchtend gelb, sehr fein, jung oft gelbliche Flüssigkeitströpfchen absondernd.

    Fleisch gelb bis orange, weich, saftig, später trocken, käsig-mürbe, mit angenehmen Geruch und säuerlichem Geruch.

    Der Schwefelporlings kommt vom Frühsommer bis zum Herbst an lebenden und toten Laubbäumen vor. Erzeugt als Parasit intensive Rotfäule des Holzes.

    Das bedeutet, dieser Baum ist dem Tod geweiht.

    *schlaumeiernd über den Rand ihres Pilzbestimmungsbuch schauende Doris*

    P.S. Übrigens das Bürschchen kann man essen...ich würde es allerdings nicht ausprobieren.

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  6. Ich tendiere auch zum Schwefelporling, allerdings dürfte es auf Grund der Farbe schon ein älteres Exemplar sein. Das wird dann zäh und ist zwar immer noch essbar, doch sollte es zu Klopsen/Frikadellen/Buletten/Fleischpflanzerln verarbeitet werden.

    Ein junger Schwefelporling sieht aus wie gelber Bauschaum.

    Beste Grüße

    Anke

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  7. Ich muss wohl auch hin und wieder eine Waldtour achen, so für den Stressabbau und so.
    Wunderschön, leider kenne ich den Namen von diesem Baumpilz auch nicht.
    Liebe Grüsse
    Barbara

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  8. ...unglaublich wie wiele hier tatsächlich sagen können wie diese Monstrum heißt!
    Mir sagt dieser Pilz gar nichts und probieren würde ich ihn nie und nimmer!
    Die Farbe aner ist toll und in natura sicher noch greller!

    Liebe Grüße
    s.

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  9. So was begegnet mir auch des öfteren im Wald ;)) - nur wie es heißt, weiß ich leider nicht! Sieht schon sehr beeindruckend aus!!!!

    Einen wundervollen Herbstabend und GLG, herzlichst Jade

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  10. Wieder was gelernt, dank Doris und ihrem Pilzbestimmungsbuch *lach*!
    Sieht auf jeden Fall ausserirdisch schön aus, das Ding!
    LG BINE

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  11. Schön sieht er aus, der Pilz, aber oweh, wie wir von Doris gesagt bekommen haben, ist der Baum dem Tod geweiht... Kann man dem das Ding nicht "abnehmen"? Fragt sich ratlos
    die Traude

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  12. Solch wundervolle Gebilde der Natur begegnen uns auch immer mal wieder auf unseren Spaziergängen durch den Wald. Ich weiss jeweils auch nur, dass es ein Pilz ist. Um den genauen Namen zu erfahren muss ich immer meinen Mann fragen.
    Liebe Grüsse
    Doris

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  13. Gerade im Herbst ist die Natur doch das größte Schauspiel!!! Leider weiß ich auch nicht, wie der Pilz heißt! Schon gegoogelt?
    LG und ein schönes WE,
    kiki
    P.S.: Wegen des Ferienhauses melde ich, wenn die Urlaubsplanung konkret wird -danke!

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  14. Hallo,

    ich schließe mich der Meinung 'Schwefelporling' an. Da die Hauptesszeit aber ab Mai bis Sommer ist - würde ich den stehen lassen. (Und mir die Stelle merken für nächstes Jahr!)
    Wenn wir einen solchen finden gibt es bei uns tagelang Schwefelporling. :-D
    Zubereitung eigentlich ganz einfach: in kleine Würfel schneiden, einmal kurz aufkochen, Wasser wegtun und dann die Pilzwürfel wie Hähnchenfleisch zubereiten. Z.B. mit Curry und Reis.
    Yummi!
    Liebe Grüße
    Gytha

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